Oliver Zeter - Cuvée Z
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Oliver Zeter Cuvée Z trocken – Dunkle Beeren, reife Pflaumen & elegante Barrique-Würze
Saftige Brombeeren, aromatische Waldpreiselbeeren und eingelegte Pflaumen treffen auf dunkle Cassisnoten, feine Haselnussaromen und eine elegante, vielschichtige Würze. Die Cuvée Z von Oliver Zeter aus der Pfalz ist ein kraftvoller, charaktervoller Rotwein, der internationale Rebsorten mit der besonderen Herkunft ausgewählter Weinberge an der Mittelhaardt verbindet.
Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah bilden gemeinsam das Herzstück dieser ausdrucksstarken Rotweincuvée. Drei Rebsorten mit ganz unterschiedlichen Stärken, die Oliver Zeter zu einem harmonischen Ganzen vereint. Cabernet Sauvignon bringt Struktur und dunkle Frucht, Cabernet Franc ergänzt aromatische Finesse, während Syrah dem Wein eine zusätzliche würzige Facette verleiht.
Die Trauben stammen aus alten Weinbergen mit leichten, schnell erwärmbaren Böden und kiesreichen Einlagerungen. Durch gezielte Ertragsreduzierung und eine möglichst späte Lese entstehen konzentrierte Trauben, die den Grundstein für diesen besonderen Rotwein legen.
Nach der Maischegärung reift die Cuvée zwölf Monate in Barriques aus französischer Eiche. Anschließend erhält sie mindestens acht weitere Monate Flaschenreife, bevor sie in den Verkauf gelangt. Diese sorgfältige Vinifikation verleiht dem Wein eine elegante Struktur, aromatische Tiefe und ein bemerkenswert harmonisches Mundgefühl.
Das Ergebnis ist ein vollmundiger Rotwein mit reifer Frucht, feiner Nussigkeit und einer präzisen Gerbstoffstruktur. Ein Wein für besondere Genussmomente, der kraftvoll und zugleich wunderbar ausgewogen auftritt.
Weingut Oliver Zeter – Pfälzer Weinleidenschaft mit internationalem Charakter
Das Weingut Oliver Zeter hat seinen Sitz in Neustadt-Haardt an der Deutschen Weinstraße und steht für charaktervolle Weine, eine individuelle Handschrift und eine große Leidenschaft für international geprägte Rebsorten.
Oliver Zeter verfolgt einen eigenständigen Ansatz im Weinbau. Neben klassischen Pfälzer Rebsorten widmet er sich intensiv Sauvignon Blanc, Chardonnay, Chenin Blanc, Cabernet Sauvignon und Syrah. Dabei geht es ihm nicht darum, bekannte Weinstile einfach zu kopieren, sondern die besonderen Eigenschaften der Rebsorten unter den Bedingungen der Pfalz neu zu interpretieren.
Eine wichtige Rolle spielt die sorgfältige Auswahl der Weinberge. Unterschiedliche Standorte, Bodenverhältnisse und klimatische Bedingungen werden gezielt berücksichtigt, um Trauben mit ausgeprägter Aromatik und einer individuellen Persönlichkeit zu gewinnen.
Unverwechselbar ist der Bär auf den Weinetiketten, der längst zum Markenzeichen des Weinguts geworden ist. Hinter diesem sympathischen Erscheinungsbild stehen Weine mit einem hohen handwerklichen Anspruch und einem ausgeprägten Sinn für Qualität.
Die Cuvée Z ist ein besonders schönes Beispiel für diese Philosophie. Sie vereint klassische internationale Rotweinrebsorten mit Pfälzer Herkunft und einem sorgfältigen Ausbau in französischen Eichenfässern.
Herkunft & Terroir – Alte Weinberge an der Mittelhaardt
Die Pfalz gehört zu den bedeutendsten Weinregionen Deutschlands. Ihr mildes Klima, die zahlreichen Sonnenstunden und die Vielfalt unterschiedlicher Bodenformationen schaffen interessante Voraussetzungen für den Anbau hochwertiger Rotweine.
Die Trauben für die Oliver Zeter Cuvée Z stammen aus alten Weinbergen unterschiedlicher Lagen an der Mittelhaardt. Dieser traditionsreiche Abschnitt der Deutschen Weinstraße ist vor allem für seine hervorragenden Rieslinge bekannt, bietet aber auch geeignete Standorte für anspruchsvolle rote Rebsorten.
Die Böden der ausgewählten Weinberge sind vergleichsweise leicht und erwärmen sich dadurch schnell. Charakteristisch sind außerdem skelettreiche Kieseleinlagerungen, die die Bodenstruktur prägen.
Für die spät reifenden Rebsorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah sind solche Standorte besonders interessant. Sie unterstützen die Entwicklung reifer Trauben, aus denen konzentrierte, strukturierte Rotweine entstehen können.
Eine wichtige Rolle spielt die gezielte Ertragsreduzierung. Durch das Halbieren ausgewählter Trauben wird die Menge der am Rebstock verbleibenden Früchte begrenzt. Dadurch können die vorhandenen Trauben unter günstigen Bedingungen intensiver ausreifen.
Diese Kombination aus sorgfältiger Standortwahl, alten Rebanlagen und gezielter Weinbergsarbeit bildet die Grundlage für den kraftvollen, eigenständigen Charakter der Cuvée Z.
Rebsorten & Cuvée – Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc & Syrah
Die Oliver Zeter Cuvée Z vereint drei international bedeutende Rotweinrebsorten zu einer harmonischen Komposition.
Cabernet Sauvignon bildet mit 65 Prozent den größten Anteil. Die traditionsreiche Bordeaux-Rebsorte ist bekannt für ihre dunkle Frucht, ihre kräftige Struktur und ihre ausgeprägten Gerbstoffe. Aromen von schwarzen Johannisbeeren und dunklen Beeren gehören zu ihren typischen Eigenschaften.
Cabernet Franc ergänzt die Cuvée mit 25 Prozent. Diese ebenfalls aus Frankreich bekannte Rebsorte besitzt häufig eine etwas feinere, aromatisch differenzierte Stilistik. Sie kann dem Wein zusätzliche Frische, würzige Nuancen und elegante Struktur verleihen.
Den Abschluss bildet Syrah mit 10 Prozent. Die berühmte Rebsorte der Rhône ist besonders für ihre dunkle Frucht und ihre charakteristische Würze bekannt. Sie ergänzt die beiden Cabernet-Sorten um eine weitere aromatische Dimension.
Gemeinsam entsteht eine Cuvée, die Kraft und Eleganz miteinander verbindet. Cabernet Sauvignon sorgt für Rückgrat und Konzentration, Cabernet Franc für zusätzliche Finesse und Syrah für eine würzige Facette.
Das Ergebnis ist ein Rotwein mit internationalem Charakter, der zugleich die Handschrift Oliver Zeters und die Herkunft aus der Pfalz erkennen lässt.
Vinifikation & Ausbau – Späte Handlese & zwölf Monate französisches Barrique
Die Herstellung der Oliver Zeter Cuvée Z ist konsequent darauf ausgerichtet, konzentrierte Frucht, elegante Struktur und eine harmonische Holzwürze miteinander zu verbinden.
Die Lese erfolgt so spät, wie es die Witterungsbedingungen und der Gesundheitszustand der Trauben zulassen. Ziel ist eine möglichst vollständige Reife der drei Rebsorten, damit sich ihre unterschiedlichen Eigenschaften optimal entfalten können.
Geerntet wird sorgfältig von Hand in kleine Lesekisten mit einem Fassungsvermögen von lediglich 20 Kilogramm. Dadurch lässt sich das empfindliche Lesegut schonend transportieren und weiterverarbeiten.
Nach der Lese werden die Trauben angequetscht und anschließend rund zwei Wochen auf der Maische vergoren. Während dieser Zeit werden Farbe, Fruchtaromen und Gerbstoffe aus den Traubenbestandteilen gelöst.
Nach dem Pressen gelangt der junge Rotwein direkt in Barriques aus französischer Eiche. Dort findet auch der biologische Säureabbau statt, bei dem die kräftigere Apfelsäure in die mildere Milchsäure umgewandelt wird. Dieser natürliche Prozess trägt zu einem harmonischeren Mundgefühl bei.
Insgesamt verbleibt die Cuvée zwölf Monate im Holzfass. Während dieser Zeit können sich die Fruchtaromen mit den feinen würzigen und nussigen Einflüssen des Eichenholzes verbinden.
Nach der Abfüllung erhält der Wein mindestens acht weitere Monate Flaschenreife, bevor er in den Verkauf kommt. Diese zusätzliche Ruhephase unterstützt die harmonische Entwicklung seiner unterschiedlichen Komponenten.
Das Ergebnis ist ein kraftvoller, vollmundiger Rotwein mit intensiver Frucht, fein abgestimmter Gerbstoffstruktur und einem eleganten, langen Nachhall.
Sensorik – Waldpreiselbeeren, Brombeeren, Cassis & feine Haselnuss
Im Glas: Die Oliver Zeter Cuvée Z präsentiert sich in einem intensiven, dunklen Rubinrot mit tiefen Reflexen. Ihre kräftige Farbe unterstreicht den konzentrierten Charakter dieser ausdrucksstarken Rotweincuvée.
In der Nase: Das Bouquet eröffnet mit intensiven Aromen reifer Waldpreiselbeeren und saftiger Brombeeren. Dazu gesellen sich Noten von eingelegten Pflaumen, die dem Wein eine warme, reife Fruchtigkeit verleihen. Feine Anklänge von Cassis-Macarons ergänzen das Duftspiel um eine besonders reizvolle Facette aus dunkler Frucht und zarter Gebäckaromatik. Eine elegante Haselnussnote rundet das vielschichtige Bouquet ab.
Am Gaumen: Hier zeigt sich die Cuvée Z kraftvoll, körperreich und zugleich bemerkenswert harmonisch. Die dunkle Beerenfrucht bleibt präsent und verbindet sich mit einer präzise gegliederten Tannin- und Säurestruktur. Feine nussige Nuancen und eine zurückhaltende Barrique-Würze verleihen dem Wein zusätzliche Tiefe. Trotz seiner Konzentration wirkt er ausgewogen und elegant, mit einem angenehm langen, fruchtig-würzigen Nachhall.
Reife Waldpreiselbeeren, saftige Brombeeren und eingelegte Pflaumen – dazu Cassis-Macarons, feine Haselnussnoten und eine elegante, kraftvolle Struktur.
Stil & Charakter – Kraftvoll, vollmundig & wunderbar ausgewogen
Die Oliver Zeter Cuvée Z trocken ist ein charaktervoller Rotwein, der die Ausdruckskraft internationaler Rebsorten mit einer eleganten, präzisen Struktur verbindet.
Im Mittelpunkt steht ihre intensive dunkle Frucht. Brombeeren, Waldpreiselbeeren und reife Pflaumen sorgen für ein vielschichtiges Geschmackserlebnis, während Cassis und feine Haselnussnoten zusätzliche Tiefe verleihen.
Besonders bemerkenswert ist das Zusammenspiel von Kraft und Balance. Die Cuvée besitzt einen vollmundigen Körper und eine deutliche Gerbstoffstruktur, wirkt dabei aber keineswegs unausgewogen.
Die sorgfältige Reifung in französischen Barriques ergänzt die Frucht um eine elegante Würze und eine geschmeidige Textur. Die zusätzliche Flaschenlagerung trägt dazu bei, dass sich die unterschiedlichen Komponenten harmonisch miteinander verbinden.
Ein Rotwein für Liebhaber kräftiger, strukturierter Cuvées, die neben reifer Frucht auch Finesse und einen langen Nachhall schätzen.
Speisenempfehlungen – Kräftiges Fleisch, würzige Saucen & aromatische Röstaromen
Mit ihrer dunklen Frucht, den strukturierten Tanninen und der eleganten Barrique-Würze ist die Oliver Zeter Cuvée Z ein hervorragender Begleiter zu kräftigen Fleischgerichten, herzhaften Schmorgerichten und aromatischen Speisen mit intensiven Röstaromen.
Besonders gut passen: Rinderfilet mit Pfeffersauce, geschmorte Rinderbäckchen, Lammkarree mit Rosmarin, Wildragout mit Preiselbeeren, Entenbrust mit Pflaumenjus, gegrilltes Rib-Eye-Steak, Steinpilzrisotto und gereifter Hartkäse.
Besonders reizvoll ist die Kombination mit Rind, Lamm und Wild. Die kraftvolle Tanninstruktur des Weines harmoniert mit den intensiven Fleischaromen, während seine reife Frucht einen spannenden Kontrast zu herzhaften Saucen und Röstaromen bildet.
Auch zu Pilzgerichten und gereiftem Käse zeigt die Cuvée Z ihre Stärken. Die feinen Haselnussnoten und die elegante Holzwürze greifen nussige und erdige Aromen auf und sorgen für ein besonders harmonisches Geschmackserlebnis.
Unser Genusstipp – Rinderfilet mit Brombeer-Schalotten-Jus & cremigem Kartoffel-Sellerie-Gratin
Zart gebratenes Rinderfilet, eine aromatische Brombeer-Schalotten-Jus und dazu ein wunderbar cremiges Kartoffel-Sellerie-Gratin – ein raffiniertes Gericht, das die dunkle Frucht und die elegante Barrique-Würze der Oliver Zeter Cuvée Z besonders schön zur Geltung bringt.
Für dieses Gericht werden zunächst etwa 500 Gramm festkochende Kartoffeln und 250 Gramm Knollensellerie geschält und in möglichst dünne Scheiben geschnitten. Eine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen und die Kartoffel- und Selleriescheiben abwechselnd einschichten.
Etwa 200 Milliliter Sahne mit einer fein gehackten Knoblauchzehe, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer kleinen Prise Muskatnuss verrühren. Die Mischung gleichmäßig über das Gemüse gießen und nach Wunsch etwas frisch geriebenen Gruyère darüberstreuen.
Das Gratin im vorgeheizten Backofen bei etwa 180 °C rund 45 bis 55 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und das Gemüse wunderbar weich ist.
Währenddessen zwei Rinderfiletsteaks von jeweils etwa 180 bis 200 Gramm rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und vor dem Braten trocken tupfen.
Für die Brombeer-Schalotten-Jus zwei Schalotten fein würfeln und in etwas Butter glasig anschwitzen. Eine kleine Handvoll frischer oder tiefgekühlter Brombeeren hinzufügen und kurz mitdünsten.
Mit einem Schuss trockenem Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Anschließend kräftigen Rinderfond hinzufügen und die Sauce bei mittlerer Hitze reduzieren, bis sie eine angenehm konzentrierte Konsistenz erreicht.
Die Brombeeren leicht zerdrücken und die Sauce nach Wunsch durch ein feines Sieb passieren. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und einem kleinen Zweig Thymian abschmecken. Kurz vor dem Servieren ein Stück kalte Butter einrühren, damit die Jus einen schönen Glanz erhält.
Die Rinderfiletsteaks in einer heißen Pfanne mit etwas neutralem Öl von beiden Seiten kräftig anbraten, bis sich eine schöne Kruste gebildet hat. Anschließend bei reduzierter Hitze oder im Backofen bis zum gewünschten Gargrad fertig garen. Für ein rosa gebratenes Filet bietet sich eine Kerntemperatur von etwa 54 bis 56 °C an.
Das Fleisch einige Minuten ruhen lassen, damit sich die Fleischsäfte gleichmäßig verteilen können.
Zum Servieren das Rinderfilet auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit der aromatischen Brombeer-Schalotten-Jus beträufeln und das cremige Kartoffel-Sellerie-Gratin dazu reichen. Einige frische Thymianblättchen sorgen für einen schönen Abschluss.
Die Oliver Zeter Cuvée Z ist dazu eine besonders harmonische Begleitung. Ihre intensiven Brombeer- und Cassisaromen greifen die fruchtige Jus auf, während die elegante Barrique-Würze wunderbar mit den kräftigen Röstaromen des Rinderfilets harmoniert.
Die strukturierte Gerbstoffbasis begleitet das zarte Fleisch, während die feine Säure einen angenehmen Kontrast zum cremigen Gratin schafft. Die nussigen Nuancen des Weines ergänzen die goldbraun überbackene Oberfläche und verleihen der Kombination zusätzliche Tiefe.
Zartes Rinderfilet, fruchtige Brombeerjus, cremiges Kartoffel-Sellerie-Gratin und ein Glas kraftvoller Pfälzer Rotweincuvée – ein Genussmoment voller Eleganz und aromatischer Tiefe!
Genussmomente & Anlässe – Ein Rotwein für besondere Abende
Die Oliver Zeter Cuvée Z ist ein Wein für genussvolle Abende, an denen gutes Essen und ein charaktervoller Rotwein gemeinsam im Mittelpunkt stehen.
Ihre intensive Frucht und die elegante Struktur machen sie zu einer hervorragenden Wahl für ein festliches Menü. Besonders zu Rinderfilet, Lamm oder Wildgerichten entfaltet sie ihre Stärken.
Doch auch zu einem gemütlichen Abend mit einer Auswahl gereifter Käsesorten, frischem Baguette und herzhaften Köstlichkeiten ist diese Cuvée eine wunderbare Begleitung.
Für Liebhaber klassischer Bordeaux-Cuvées bietet sie eine spannende Gelegenheit, eine eigenständige Interpretation dieser Rebsortenwelt aus der Pfalz kennenzulernen. Die Kombination aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah verleiht ihr dabei eine besondere Persönlichkeit.
Auch als Geschenk für anspruchsvolle Rotweinfreunde ist die Cuvée Z eine schöne Wahl. Sie verbindet ausgewählte alte Weinberge, sorgfältige Handarbeit und eine lange Reifezeit zu einem ausdrucksstarken Weinerlebnis.
Serviertipp
Serviere die Oliver Zeter Cuvée Z bei etwa 16 bis 18 °C. Bei dieser Temperatur können sich die intensiven Fruchtaromen, die feine Haselnussnote und die elegante Barrique-Würze besonders schön entfalten.
Ein großzügiges Bordeauxglas ist für diese strukturierte Rotweincuvée eine hervorragende Wahl. Es bietet ihrer vielschichtigen Aromatik ausreichend Raum und unterstützt die Wahrnehmung der feinen Frucht- und Gewürznoten.
Es lohnt sich, dem Wein nach dem Öffnen etwas Zeit im Glas zu geben. Bei einer jungen Abfüllung kann auch ein behutsames Dekantieren sinnvoll sein, damit sich seine unterschiedlichen Facetten besser entfalten können.
Durch den sorgfältigen Ausbau und die zusätzliche Flaschenreife besitzt die Cuvée bereits eine schöne Harmonie. Ihre kräftige Struktur macht sie zugleich zu einem interessanten Wein für eine weitere Lagerung unter geeigneten Bedingungen.
Fazit – Kraftvolle Pfälzer Rotweincuvée mit internationaler Eleganz
Die Cuvée Z trocken von Oliver Zeter begeistert mit ihrer harmonischen Verbindung aus intensiver dunkler Frucht, feiner Barrique-Würze und einer bemerkenswert ausgewogenen Struktur.
Saftige Brombeeren, reife Waldpreiselbeeren und eingelegte Pflaumen treffen auf Cassis-Macarons, elegante Haselnussnoten und einen langen, fruchtig-würzigen Nachhall. Ihre kraftvolle Tanninstruktur verleiht ihr Tiefe, während die gut eingebundene Säure für Balance und Eleganz sorgt.
Ihre besondere Persönlichkeit verdankt diese Rotweincuvée der Kombination aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah, den alten Weinbergen an der Mittelhaardt und der sorgfältigen Vinifikation. Späte Handlese, gezielte Ertragsreduzierung, zwölf Monate Barrique-Ausbau und mindestens acht Monate zusätzliche Flaschenreife ergeben einen Rotwein mit Charakter und Finesse.
Ob zu saftigem Rinderfilet, geschmortem Lamm, aromatischen Wildgerichten oder als besonderer Rotwein für einen genussvollen Abend – die Cuvée Z zeigt eindrucksvoll, wie spannend die Verbindung internationaler Rebsorten mit Pfälzer Weinbau sein kann.
Dunkle Brombeeren, reife Pflaumen und aromatische Waldpreiselbeeren – dazu feine Haselnussnoten, elegante Barrique-Würze und ein langer, kraftvoller Nachhall. Eine ausdrucksstarke Rotweincuvée aus der Pfalz, die Kraft und Eleganz auf wunderbare Weise vereint!
| Weinart: | Rotwein |
|---|---|
| Geschmack: | trocken |
| Farbe: | Rrubinrot |
| Rebsorte: | Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Syrah |
| Cuvée: | 65 % Cabernet Sauvignn, 25 % Cabernet Franc, 10 % Syrah |
| Jahrgang: | 2020 |
| Passt zu: | Antipasti, Gefluegel, Kaese, Lamm, Pasta, Pizza, Rind, Schwein, Wild |
| Alkoholgehalt: | 13,5 % vol. |
| Säuregehalt: | 5 g/l |
| Restsüße: | 0,2 g/l |
| Trinkreife bis: | 2029 |
| Trinkreife von: | 2024 |
| Einsatzzweck: | Besonders gut passen: Rinderfilet mit Pfeffersauce, geschmorte Rinderbäckchen, Lammkarree mit Rosmarin, Wildragout mit Preiselbeeren, Entenbrust mit Pflaumenjus, gegrilltes Rib-Eye-Steak, Steinpilzrisotto und gereifter Hartkäse. |
| Herkunftsland: | Deutschland |
| Allergene: | enthält Sulfite |
| Inhalt je Flasche in Liter: | 0,75 l |
| Region: | Pfalz |
Oliver Zeter GbR
Eichkehle 25
67433 Neustadt an der Weinstraße
Winzer Oliver Zeter erzeugt Weine aus weißen Burgundersorten, Riesling, Muskateller, Sauvignon Blanc, Viognier sowie Spätburgunder, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah. Aushängeschild ist nach wie vor der Sauvignon Blanc: klassisch im Stahltank ausgebaut, im Holzfass spontanvergoren oder auch mit Restsüße. Mit seinem neuen Flaggschiffwein, dem 2013 erstmals erzeugten Sauvignon Blanc ‚Baer‘, lotet Zeter die Grenzen der Rebsorte aus. Alle Weine werden mit dem charakteristischen Bärenetikett ausgestattet. Mittlerweile gilt Oliver Zeter aber auch als großer Könner im Bereich Spätburgunder, was aktuelle Auszeichnungen eindrucksvoll belegen.
Gemeinsam mit Vater und Bruder, machte sich Winzer Oliver Zeter zunächst einen Namen als Importeur feiner Weine. Oliver Zeter selbst brachte jedoch von Anfang beste Voraussetzungen mit, um im Weinberg und Keller Hand anzulegen. Nach einer Winzerlehre im renommierten Pfälzer Weingut Dr. Deinhard, ging er als gelernter Weinbautechniker für jeweils ein Jahr nach Italien und Südafrika.
Wieder zurück in Deutschland arbeitete Oliver Zeter in der Weinagentur der Familie, bevor er seinen ersten Jahrgang abfüllte. Besonders mit seinem im Holzfass ausgebauten Sauvignon Blanc ‚Fumé‘ begeistert das junge Weingut von Anfang an Weinliebhaber und Kritiker. Über den Jungfern-Jahrgang 2007 schrieb der WeinWisser bereits: „Einer der besten Sauvignons nördlich der Alpen und selbst in Südtirol, wo Sauvignons ähnlicher Stilistik kultiviert werden, konkurrenzfähig.“
Mittlerweile vinifiziert Oliver Zeter das Lesegut von rund 24 Hektar Weinbergen. Auf 6 Hektar verantwortet das Weingut die Bewirtschaftung in Eigenregie, der übrige Teil wird von langjährigen Vertragspartnern bestellt. Während sich die Lagen über das ganze Anbaugebiet erstrecken, hat das Weingut seine neue Heimat auf der Haardt, dem sogenannten „Balkon“ der Pfalz, oberhalb von Neustadt gefunden: in einem charaktervollen, 1922 aus dem hellen anstehenden Sandstein als Weinkommissionärshaus errichteten, Anwesen.
Das Haus steht ganz und gar im „Dienst“ des Weines. Es wurde aufwändig renoviert und durch ein zeitgemäßes, klimatisiertes Flaschenlager erweitert. Neben einer wunderschönen Vinothek für den Direktverkauf, finden auf der Haardt kleine, feine Wine & Dine-Events und thematische Weinproben statt. Das Herzstück des Anwesens bildet der beeindruckende eineinhalbstöckige Gewölbekeller, in dem die Rotweinfässer sowie die Amphoren lagern und der Wein reifen darf.
AUSZEICHNUNGEN
MEININGERS WEINWIRTSCHAFT 7/2019 „Spätberufen und erfolgreich: Oliver Zeter ist es gelungen, sich in wenigen Jahren als Weinproduzent einen Namen zu machen. (…) die verkosteten Weine bestätigen dies eindrucksvoll, von der Pinot Noir ‚Réserve‘ bis zum Lagen-Pinot aus dem ‚Kaiserberg‘. Sowohl sein ‚Fumé‘, wie der Lagen-Sauvignon ‚Steingebiss‘ oder der maischevergorene ‚Baer‘ präsentieren sich als anspruchsvolle Vertreter dieser Sorte, wie man sie in Deutschland nur selten findet. Nach wie vor entfällt 40 Prozent seiner Produktion auf Sauvignon Blanc. Der ist und bleibt Oliver Zeters USP.“
VINUM WEINGUIDE 2019 „Dunnerkeil, schon wieder richtig gut! Oliver Zeter hat es in relativ kurzer Zeit geschafft, sich zu einem hervorragenden Winzer zu entwickeln, der vor allem einem folgt: seinem Geschmack. (…) Zeter ist mit seinem Betrieb mitten in der Lesezeit 2018 auf die Haardt umgezogen, inklusive Weinbereitung, Kellergebäude und Vinothek. Und hat in letzter Zeit seine Rebfläche mal fix um satte 50 Prozent erweitert. Aber wenn einer so was schafft, dann er.“
FALSTAFF „Oliver Zeter sammelte als Weinbautechniker zunächst Erfahrungen in Italien und Südafrika, wo er innigliche Freundschaft mit dem Sauvignon Blanc schloss. Erst vor gut zehn Jahren gründete er zusammen mit seinem Bruder eine Boutique Winery, und seine Interpretation des Sauvignon Blanc sorgte für Furore. Heute werden zudem exzellente Weine aus klassischen Sorten wie Riesling erzeugt, und das Etikett mit dem putzigen Bären ist bekannt von Sylt bis München.“
MUNDUS VINI 2019 Gold für 2018 Sauvignon Blanc
VINUM SEKT AWARD 2018 2010 ‚Zeró Grande Cuvée‘ – Platz 3, Kategorie „Hefelager über 36 Monate“
FEINSCHMECKER 11/2017 „Sauvignon Blanc für Fortgeschrittene”, Jens Priewe stuft den Sauvignon Blanc Fumé 2016 als „großen Wurf” ein.
MEININGERS ROTWEINPREIS 2018 92 Punkte für 2014 Pinot Noir ‚Kaiserberg‘
DECANTER 07/2018 93 Punkte für 2016 Sauvignon Blanc ‚Fumé‘. Must-try white!
MEININGERS DEUTSCHER SEKTPREIS 2018 92 Punkte für 2010 ‚Zeró Grande Cuvée